Vers
 VEDA 
jñānena tu tad ajñānam yeṣāṃ nāśitam ātmanaḥ | teṣām ādityavaj jñānaṃ prakāśayati tat param
„Wie die Sonne Dunkelheit vertreibt und alles erleuchtet, so zerstört göttliches Wissen Unwissenheit und enthüllt die transzendentale Absolute Wahrheit.“ — Bhagavad-Gītā 5.16    

Sanskrit-Glossar

Begriffe

A B C D E G H I J K
L M N O P R Ś S T V Y

A

adharma – Irreligiosität; Pseudo-Religion

adhibhautika-kleśa – Leiden, die einem durch andere Lebewesen zugefügt werden

adhidaivika-kleśa – Leiden, die einem durch höhere Gewalten (Naturgewalten; devas) zugefügt werden

adhyātmika-kleśa – Leiden, die im Körper liegen; Leiden, die man sich selber zufügt

agnihotra – Opfererung von Speisen im Feuer; das heilige Feuer der brāhmaṇas

ānanda – spirituelle Glückseligkeit

aiśvarya – Reichtum; göttliche Macht; mystische Kraft

ahiṃsa – völlige Gewaltlosigkeit allen Lebewesen gegenüber

ahuta – Opfer zum brahman (Studieren und Rezitieren der Schriften; japa etc.)

akṣara – unfehlbar

akarma – Handeln, das keine karmischen Reaktionen erzeugt; Nichthandeln

amara – unsterblich; Unsterblicher

amṛta – Unsterblichkeit; unsterblich; Nektar der Unsterblichkeit

anumāna – Folgerung; indirekte Wahrnehmung

anumānagamya – das, was durch anumāna erkannt werden kann

artha – 1. wirtschaftliche Entwicklung (4 Prinzipien – dharma etc.); 2. Objekt; Ziel

ārya – noble Person; ehrwürdige Person; zivilisierter Mensch; Befolger der Veden; Mitglied der varṇāśrama-Gesellschaft. Menschen, die in vedischer Zeit in ārya-varśa lebten, dem Land wo das vedische Gesellschaftssystem (varṇāśrama) intakt war, und sich in diesem System betätigten, wurden āryas genannt. Dieses Gebiet erstreckte sich noch am Ende des dvāpara-yuga (vor 5000 Jahren) von Afghanistan über Indien bis Indonesien.

asaṅga – Loslösung von (weltlicher) Gemeinschaft

āsana – Yoga-Stellung

asat – nichtexistent

āśrama – 1. Lebensstand (caturāśrama); 2. Einsiedelei; Wohnbereich eines brāhmaṇas, gurus

āśraya – Zufluchtsort; Sitz; Wohnstätte

ahaṃ brahmāsmi – „ich bin von spiritueller Natur“

aṣṭāṅga-yoga – das achtfache Yoga-System; hatha-yoga; mystischer yoga

ātman – das Selbstwesen; die spirituelle Persönlichkeit; Seele

ātma-vijñāna – spirituelles Wissen; Wissen über ātman, das Selbst

avatāra – „jemand, der herabgestiegen ist“ – eine Inkarnation Gottes

avidyā – Unwissenheit; Ignoranz; Nicht-Wissen; materielles Wissen; Unwissen

aviśeṣa – mangelhafte Unterscheidung in Bezug auf Wissen und Nichtwissen, bewusst und unbewusst

avyakta – unmanifestiert; der unmanifestierte Zustand der materiellen Elemente

B

bali-homa – tägliches yajña der Haushälter, in welchem anderen Lebewesen Speisen gegeben werden, die zuvor Viṣṇu geopfert wurden

bhagavān – Absolute Wahrheit, Persönlichkeit Gottes, vollständige Manifestation des Höchsten

bhakti-yoga – der yoga der Hingabe zu Gott; hingebungsvoller Dienst zur Persönlichkeit Gottes

brāhmya huta – Bewirtung von (brāhmaṇa-)Gästen als tägliches Opfer zu den Menschen

brahmacārin – Schüler im Varṇāśrama; jemand, der brahmacarya übt

brahmacārya – 1. Schülerstand im Varṇāśrama; 2. Enthaltsamkeit; Zölibat

brahmajanman – siehe (sāvitrī-upanāyana)

brahman – 1. der unpersönliche Aspekt der Absoluten Wahrheit; die alldurchdringende unbeschreibliche spirituelle Energie

brahma-vijñāna – Wissen über brahman

brahmayajña – siehe ahuta (mahāpañcayajña)

C

caturāśrama – vier Lebensstände (brahmacārya, ghṛhasta, vanaprastha, sannyāsa) des vedischen Gesellschaftssystems

caturvarṇya – vier soziale Stände (brāhmaṇa, kṣatriya, vaiśya, śudra) des vedischen Gesellschaftssystems

cetana – Bewusstsein

citta – Gedanke, Geist, Bewusstsein

D

dāna – Wohltätigkeit

daiva – Schicksal; Taten des vergangenen Lebens

dama – Selbstbeherrschung; Disziplin

darśana – sehen, schauen, wahrnehmen, besuchen, erfahren; Audienz, Treffen

devayajña – siehe homa (mahāpañjayajña)

dhana – Reichtum; Wohlstand

dhanaiṣaṇā – das Streben nach Wohlstand

dhanurveda – Wissenschaft der Kriegskunst

dharana – Stufe im aṣṭāṅga-yoga (Konzentration des Geistes)

dharma – Religion, relig. Pflichten; Gesetz

dhyāna – Stufe im aṣṭāṅga-yoga (Meditation)

duḥkha – Leid

dvāpara; dvāpara-yuga – 3. Zeitalter im Zyklus von vier Weltzeitaltern (Dauer: 864.000 Jahre)

dveṣa – Abneigung; Hass

dvija – „Zweimalgeborener“ – jemand, der die brahman-Einweihung erhalten hat

E

eṣaṇā – Verlangen; Bestrebung

G

gāyatrī – Ein Mantra aus dem Ṛg Veda, den dvijas morgens und abends leise oder im Geist mehrmals rezitieren.

go-rakṣya – Kuhschutz

gosvāmī – „Meister der Sinne“

gṛhasta – Haushälter im Varṇāśrama-System

gṛhasta-āśrama – Haushälter-Lebensstand im varṇāśrama-System

guṇa – 1. Eigenschaft, 2. Strick, Seil

guṇa-avatāras – Beherrscher der drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur (sattva-guṇa – Viṣṇu, rajo-guṇa – Brahmā, tamo-guṇa – Śiva).

guru – spiritueller Lehrer (jemand, der „schwer“ ist mit Wissen)

H

hetu – Ursache, Grund

homa – tägliche Opferung von Speisen zu den devas

hutahoma

icchā – Verlangen

indriyārtha – Sinnesobjekt

īśvara – der Höchste Herr, Lenker, Herrscher (īśvara paramah kṛṣṇa . . . – Brahma-Samhita 5.1)

itihāsa – geschichtliche Aufzeichnung

J

japa – individuelles (leises) Wiederholen von mantras, Gebeten etc.

japayajña – die Japa-Praxis als Opfer zum brahman

jīva – individuelle, spirituelle Seele

jīvan-mukta – befreite Seele

jijñāsā – Frage

jñāna – Wissen

jñāna-yoga – Vorgang der Erkenntnis des Höchsten durch philosophische Analyse und spirituelles Wissen

K

kāla – Zeit

kāma – Lust; Sinnenbefriedigung

kali; kali-yuga – 4. Zeitalter im Zyklus der 4 yugas; Zeitalter des Streites und der Heuchelei (Dauer: 432.000 Jahre)

karma – 1. Aktion, Handlung, Arbeit 2. karmische Reaktionen

karmaphalā – Resultat, Frucht einer Aktion

karma-yoga – der Vorgang der Verbindung mit Gott durch das Darbringen der Früchte (Verzicht auf die Früchte) eigener Handlungen

kṛta; kṛtayugasatya-yuga, 1. Zeitalter im Zyklus der 4 yugas; „goldenes“ Zeitalter (Dauer: 1.728.000 Jahre)

kṣara – fehlbar

kumantra – wertlose Klangschwingung

L

līlā-avatāras –- Inkarnationen, die wunderbare transzendentale Spiele ausführen (z.B. Kurma, Matsya, Varāha, Nṛsiṃha, Vāmana, Rāmacandra, Kṛṣṇa, Buddha, Kalki).

M

māyā – Täuschung; Illusion; wörtl. „das, was nicht ist“; die illusionierende Energie Gottes

mahāpañcayajña – die „großen fünf Opfer“, die von gṛhastas täglich durchgeführt werden sollten

mahāmoha – falsches Besitzdenken; große Illusion

manuṣyayajña – siehe brāhmya huta (mahāpañcayajña)

mantra – wörtl. „das, was den Geist befreit“ (manas – Geist, trayate – befreien); vedische Klangschwingung, Vers, Aphorismus

moha – Illusion

mokṣa – Befreiung aus saṃsāra; die permanente Situation der Form des Lebewesens, nachdem es die sich verändernden grob- und feinstofflichen Körper aufgegeben hat

mukti – Befreiung

Muni – Gelehrter Brahmana; Weiser

mūrti – Statue einer Form Gottes oder einer Gottheit

N

nirvāṇa – „jenseits des Waldes“; Befreiung aus der materiellen Welt

nivṛtti – Loslösung vom materiellen Antrieb des Geistes

niyama – Regel; Verbot; Beschränkung

O

oṁ wird auch oṁkara und pranava genannt und ist eine Klangrepräsentation des Höchsten Herrn, bestehend aus den drei Buchstaben a u m. ER ist nicht verschieden vom Klang und Sanskrit-Zeichen für oṁkara. steht oft am Anfang von vedischen Mantras und Gebeten, z. B. oṁ govindayah namah, oṁ namo bhagavate vāsudevāya. Oṁ tat sad iti nirdeśo brahmanas tri-vidhah smṛtah: die drei Worte oṁ tat sat rufen unmittelbar die Höchste Person an. Deshalb sagt Kṛṣṇa, dass Er omkara in allen vedischen Mantras ist (pranavah sarva-vedeṣu). Die vedischen Mantras werden mit omkara beginnend ausgesprochen, um unmittelbar auf die Höchste Persönlichkeit Gottes hinzuweisen.

P

pāpa – Sünde, sündhafte Handlungen

pāpmā – sündhaft

pañcamātā – Nach Aussagen des Mahābhārata und anderen vedischen Schriften sollten zivilisierte Menschen (aryas) folgende 5 Personengruppen als ihre Mutter ansehen und dementsprechend respektieren: 1. die leibliche Mutter, die Erde, die Ehefrau des Guru, die Königin, die Kuh

parama – höchste, beste, exzellent

paralokaiṣaṇa – das Streben nach Wiedergeburt auf den himmlischen Planeten

parabrahman – das höchste brahman (der Höchste Herr)

param gati – das höchste Ziel; die höchste Zuflucht

param dhāma – das höchste Reich; das Reich Gottes jenseits der materiellen Welt

pitṛyajña – Opferung zu den Ahnen

prāṇaiṣaṇā – das Bestreben zu leben

prāṇayama – Stufe im aṣṭanga-yoga (Beherrschung der Lebensluft)

prāśita – siehe tarpana

prāyaścitta – Reinigung; Sühne, Buße

prahuta – siehe bali-homa

prakṛti – Natur (von Dingen etc.); die materielle Natur

pralaya – kosmische Vernichtung am Ende eines Tages Brahmās

pramāṇa – Mittel der Examination; Quelle gültigen Wissens

praṇāma – Ehrerbietung (durch Verbeugung, Kniefall etc. zu Göttern, Heiligen und dem Höchsten Herrn)

pratyāhāra – Stufe im aṣṭāṅga-yoga (das Zurückziehen der Sinne)

pratyakṣa – direkte Wahrnehmung

pravṛtti – Antrieb des Geistes zu materieller Tätigkeit; Ursache für Bindung an die materielle Welt

pūjā – Verehrung von mūrtis und transzendentalen Bildformen des Höchsten Herrn in Tempeln und auf Hausaltären

punarjanma – Wiedergeburt

puruṣa – 1. der Höchste Herr, 2. die spirituelle Person, das unzerstörbare, ewige Lebewesen im Körper

puruṣa-avatāras – 3 Formen, Emanationen Bhagavāns: Mahā-Viṣṇu, Garbhodakaśayi-Viṣṇu, Kṣirodakaśayi-Viṣṇu

puruṣakāra – Taten des gegenwärtigen Lebens (im Gegensatz zu daiva)

puruṣottama – der höchste Herr; Name Viṣṇus

R

rāga – Anhaftung

rājasūya-yajña – großes yajña, das die Kaiserwürde formell bestätigt

Ś

śabda – Klang; Worte

śakti – Energie

śāstra – Wissenschaft; die offenbarten vedischen Schriften

śāstra-cakṣu – mit den Augen der Schriften sehen

śloka – Strophe; Vers

śraddhā – Vertrauen

śruti – offenbartes Wissen; die vier Vedas

śruti-pramāṇa – die Schriften (śruti) als Quelle der Wissensaneignung

śūdra – Arbeiter, Handwerker, Künstler etc. im Varṇāśrama-System

S

sādhu – Heiliger

sādhusaṅga – Gemeinschaft mit Heiligen

sāṅkya – Erkenntnis des Selbst durch analytisches Studium des Körpers

sāvitrī – siehe gāyatrī

sāvitrī-upanāyanabrahman-Einweihung

saṃsāra – Rad des Lebens; Kreislauf von Geburt und Tod

saṃśaya – Zweifel

samādhi – letzte Stufe im aṣṭāṅga-yoga; vollkommene Meditation über die Überseele im Herzen; vollkommene Meditation über die Höchste Persönlichkeit, sein Reich, seine Spiele usw.

saṅga – Gemeinschaft

saṅkalpa – Zweck

saṅkīrtana – gemeinsames Singen der Heiligen Namen Gottes

saṅkīrtana-yajña – das Opfer des gemeinsamen Singens der Heiligen Namen Gottes

sannyāsa – Lebensstand der Entsagung im varṇāśrama

sannyāsin – im Lebensstand der Entsagung lebende Person

sarga – elementare Schöpfung (mahābhūtas, indriyas, tanmātras, manas)

sat – existent

sat-cit-ānanda – ewig, voller Wissen und glückselig. Eigenschaften Bhagavans und der Seele im befreiten Zustand.

sattva, sattva-guṇa – Erscheinungsweise der Reinheit

satya – Wahrheit; Wahrhaftigkeit

satya; satya-yugakṛta; kṛta-yuga, 1. Zeitalter im Zyklus der 4 yugas; „goldenes“ Zeitalter (Dauer: 1.728.000 Jahre)

smara – Erinnerung

smaranam – sich erinnern (śravanam kīrtanam viṣṇu smaranam – über Viṣṇu hören und sprechen und an ihn denken)

smṛti, smṛti-śāstra – Tradition; auf den Vedas basierende Schriften; Wissenschaft

sukha – Glück

Svāmī – Meister

T

tamas – Unwissenheit; Dunkelheit (5 Bedeckungen der Unwissenheit)

tamo-guṇa – Erscheinungsweise der Unwissenheit

tapas – (spirituelle) Glut, Hitze; Kraft für Entsagung

tapasya – Entsagung, Verzicht; freiwilliges Auf-sich-nehmen von Schwierigkeiten für spirituellen Fortschritt

tarpana – tägliche Opferung zu den Ahnen

tat – das, dies, all das, für das, dieser, er, ihm, sein, von u.a.

tat tvam asi – „Das bist du“ – eine Phrase, die von Māyāvādis gesprochen wird. Manche unwissende, verwirrte Menschen glauben sogar, das wäre das wichtigste vedische Mantra. Mayavadis und andere Unpersönlichkeitsanhänger beziehen diese Worte auf sich selbst, als wären sie brahman, als wären sie selbst all das, was sie sehen. Wenn man in den Spiegel schaut, denkt man vielleicht „das bin ich“, aber doch nicht „das bist du“. Logischerweise sagt man nicht zu sich selbst „du“. In Wahrheit bezieht sich das „Du“ in dieser Phrase auf die Persönlichkeit Gottes.

tretā; tretā-yuga – zweites von vier Zeitaltern (Dauer: 1.296.000 Jahre)

triguṇa – die drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur (sattva-, rajo-, tamo-guṇa)

vāc – Wort; Sprache

vāda – Debatte; Disput

vaiśyas – Bauern und Händler im varṇāśrama-System

vānaprasta – Lebensstand der Zurückgezogenheit

vāstuvidyā – Wissenschaft des Hausbaus

vaiṣṇava – Verehrer Viṣṇus (Kṛṣṇas etc.)

varṇāśrama(-dharma) – vedisches Gesellschaftssystem bestehend aus vier varṇas und vier āśramas

varṇa – sozialer Stand im vedischen Gesellschaftssystem (brāhmaṇa etc.)

viṣaya – Sinnesobjekt

vijñāna – Wissenschaft des Wissens; verwirklichtes, angewandtes spirituelles Wissen

vikarma – Verbotene oder sündhafte Handlungen; Handlungen, die im Widerspruch stehen zu den Regulierungen der Schriften.

vikāra – Umwandlung, Transformation

vipāpa – frei von Sünden

virāṭ-rūpa – universale Form des Höchsten Herrn

virāṭ-puruṣavirāṭ-rūpa

virajas – frei von Leidenschaft (rajas)

visarga – aus sarga resultierende Wechselwirkungen der guṇas; Schöpfung der Lebewesen

yajña – vedische Opferausführung, Opfer

yajña-pati – „Herr der yajñas“; Viṣṇu

yogin – jemand, der yoga praktiziert

yoga – Verbindung; Vorgang der Loslösung (von māyā) und spirituellen Erhebung (Verbindung mit Gott)

yuga – Zeitalter

yuga-avatāras – in jedem Zeitalter erscheinende Inkarnationen Bhagavāns

yukti – Logik


Personennamen

Ādityas – zwölf Halbgötter; Söhne von Aditi und Kaśyapa (Dhata, Aryama, Indra, Amsa, Bhaga, Puśa, Savita, Tvaṣṭa, Viṣṇu, Varuṇa, Vivasvān, Mitra)

Agastya – ein himmlischer Ṛṣi

Agni – der Halbgott, der über das Feuer herrscht. Ein anderer Name Agnis ist Hutasāna

Amaravātī – Residenzstadt des Himmelskönigs Indra

Apsaras – Tänzerinnen und Gesellschaftsmädchen auf den himmlischen Planeten

Arjuna – der Drittälteste der fünf Pāṇḍavas; wurde von Indra mit Kuntī gezeugt; der Träger des Gāndīva-Bogens. Weitere Namen Arjunas sind: Vibhatsu, Dhanañjaya, Savyasācin, Pārtha, Vijaya, Phalguna, Jiṣṇu, Kirītin, Śvetavāhana

Asuras – Menschen, die die Oberhoheit Viṣṇus nicht anerkennen und deshalb als Dämonen bezeichnet werden. Mächtige Asura-Rassen niederer Planeten führen manchmal Krieg gegen die Suras (Halbgötter oder Devas), welche auf den himmlischen Planeten wohnend das Universum in Übereinstimmung mit dem Willen Viṣṇus verwalten.

Aśvinis (Zwillings-) – die beiden Ärzte der Halbgötter und Himmelsbewohner

Balarāma – Kṛṣṇas älterer Bruder (bala = spirituelle Stärke, rāma = Behältnis spiritueller Freude)

Bali – König der Asuras, der einst die Halbgötter besiegte und das ganze Universum unter seine Herrschaft brachte, dann aber alles der Persönlichkeit Gottes, Vāmanadeva, übergab und so ein reiner Geweihter des Herrn wurde.1

Bharata – Sohn von Duśmanta und Śakuntala; Bharata war ein großer König, nach welchem später die Erde benannt wurde (Bhārata-varśa). In seiner Dynastie erschien König Kuru. Deshalb werden die Kurus auch als Bhāratas bezeichnet.

Bhārata-varśa – Indien

Bhīṣma – der Sohn von Śāntanu und Gaṅgā; auch »Großvater Bhīṣma« genannt, weil er zur Zeit der Pāṇḍavas das älteste lebende Mitglied der Kuru-Dynastie war; unterrichtete nach der Schlacht auf seinem Bett aus Pfeilen König Yudhistira über varṇāśrama-dharma; großer Geweihter des Herrn.

Bhṛgu – himmlischer Ṛṣi; ein Sohn Brahmās und Vater Chyavana Munis

Brahmā – das höchste Lebewesen im Universum; wird am Anfang der Schöpfung auf dem Lotos geboren, der aus dem Nabel Viṣṇus sprießt. Brahmā erschafft auf Anordnung Viṣṇus die Körper der Lebewesen, die Planeten usw. und wird deshalb als Schöpfer bezeichnet. Die Maschinerie der materiellen Natur wird von Brahmā erschaffen, von Viṣṇu erhalten und von Śiva zerstört. Weil Brahmā das älteste Lebewesen im Universum ist, wird er manchmal als »Großvater« bezeichnet.

Bṛhaspati – der spirituelle Meister der Halbgötter

Candra – Halbgott des Mondes; auch Soma genannt

Cāraṇas – die Bewohner des Planeten Cāraṇaloka

Cyavana – ein himmlischer Ṛṣi

Daityas – die Söhne Ditis und Kaśyapa Munis; eine Asura-Rasse; siehe: Asuras

Dakṣa – auch Prajāpati, der große Erzeuger von Lebewesen, genannt; hatte 50 Töchter; Vater Ditis und Aditis und Vater Satīs, die Śrī Śiva zur Gemahlin bekam.

Dānavas – eine Asura-Rasse; siehe: Asuras

Devas – mächtige Lebewesen, die auf höheren Planeten residieren und verschiedene Aufgaben in der Verwaltung des Universums erfüllen und deshalb als Halbgötter bezeichnet werden.

Dharma – der Herr der Gerechtigkeit – Name Yama(rāja)s

Dhṛtarāṣṭra – der blinde König der Kurus; Vater Duryodhanas; wurde von Vyāsadeva mit Königin Ambhika gezeugt, um die Kuru-Dynastie fortzuführen, da Ambhikas Gemahl, König Vicitravīrya schon in jungen Jahren starb. Dhṛtarāṣṭra war ein Bruder Mahārāja Pāṇḍus und Viduras.

Diti – Gemahlin Kaśyapa Munis; Mutter der Daityas

Draupadī – die mit Dhṛṣṭadyumna aus dem Feuer geborene Tochter König Drupadas; die gemeinsame Gemahlin der fünf Söhne Pāṇḍus. Weitere Namen sind Pañcalī und Kṛṣṇā. Draupadī war eine Erweiterung der Glücksgöttin, Lakṣmīdevīs.

Drona (Dronācārya) – Sohn des Weisen Bharadvāja; der Waffenlehrer der Pāṇḍavas und der Söhne Dhṛtarāṣṭras

Duryodhana – der stets auf den Reichtum der Pāṇḍavas neidische älteste Sohn des blinden Königs Dhṛtarāṣṭra; wurde zur Ursache der Vernichtung der Kuru-Dynastie. Er wurde am Ende der Schlacht von Kurukṣetra von Bhīma in einem Keulenzweikampf getötet.

Dvārakā – Kṛṣṇas Stadt, in der der Höchste Herr mit 16.108 Königinnen in ebensovielen Palästen lebte und seinen Vaikuṇṭha-Reichtum entfaltete. Dvārakā lag etwa 600 Kilometer nördlich von Bombay am Golf von Katsch. Durch den Willen des Höchsten versank die Stadt im Meer, kurz nachdem Kṛṣṇa diesen Planeten verlassen hatte.

Gandhamādana – ein Gebirge nordöstlich vom Himālaya und östlich vom goldenen Berg Meru gelegen.2 Das Gandhamadana-Gebirge ist unzugänglich und unsichtbar für gewöhnliche Menschen.

Gandharvas – die Bewohner des Planeten Gandharva-loka; untergeordnete Halbgötter, die Musik, Tanz und Kampf lieben.

Gaṅgā – 1. der Fluss Ganges; 2. die Personifikation oder Gottheit dieses Flusses.

Garuḍa – der riesige adlerhafte Vogel, der Śrī Viṣṇu als Reittier dient

Govinda – »derjenige, der den Kühen und den Sinnen Freude schenkt« (go – »Kühe, Sinne, Land«; vinda – »einer, der Freude schenkt«); Name Kṛṣṇas

Hanuman – Sohn Vayus (Halbgott des Windes, der Lüfte); großer Geweihter Śrī Rāmacandras, einer Inkarnation des Höchsten Herrn.

Hari – »derjenige, der alles Unglückbringende fortnimmt«; ein Name des Höchsten Herrn

Hastināpura – »Stadt der Elefanten«; die Residenzstadt der Kuru-Könige; Hauptstadt der zivilisierten Welt vor 5000 Jahren

Himavat – das Himalaya-Gebirge

Hṛṣīkeśa – »Herr der Sinne«; ein Name Kṛṣṇas

Indra – der König der Bewohner der himmlischen Planeten; weitere Namen Indras sind: Śakra, Purāndara, Vasava

Indraloka – der Planet, auf welchem Indra residiert

Indraprastha – die Stadt der Pāṇḍavas, die Viśvakarma, der Architekt der Halbgötter, in Kāṇḍavaprastha erbaute.

Janaka – ein königlicher Weiser; Herrscher von Mithila; Vater von Sīta, der ewigen Gefährtin Śrī Rāmacandras

Janamejaya – Sohn Maharaja Parikṣits; vollzog das Schlangenopfer; hörte das Mahābhārata von Vaiśampāyana

Janārdana – ein Name Kṛṣṇas

Kailāsa – das Reich Śivas

Kali – der Herr des Kali-Zeitalters (kali-yuga)

Kāmadhenu – wunscherfüllende Kuh; siehe: Surabhī

Kaśyapa – ein himmlischer Ṛṣi; Sohn Marīcis, des Sohnes Brahmās; heiratete 13 Töchter Dakṣas; Erzeuger der Ādityas, Daityas, Nāgas und Rudras.

Kaumodaki – Kṛṣṇas Keule

Keśava – ein Name Kṛṣṇas

Kṛṣṇa – die ursprüngliche Höchste Persönlichkeit Gottes, die Ursache aller Ursachen; eine der Bedeutungen des Wortes »Kṛṣṇa« ist »allanziehend«, weil die transzendentale Gestalt des Herrn auf alle Lebewesen anziehend wirkt.

Kuntī – Schwester von Kṛṣṇas Vater Vasudeva; Gemahlin König Pāṇḍus; Mutter von Yudhiṣṭira, Bhīma und Arjuna; auch als Pṛthā bekannt

Kurukṣetra – wörtl. »das Feld (kṣetra) Kurus«; der heilige Ort, an dem einst König Kuru viele Opfer vollzog und an dem die große achtzehn Tage dauernde Schlacht zwischen den Heeren der Pāṇḍavas und der Kauravas stattfand

Kuru – Urahn der Kuru-Dynastie

Kuśa-Gras – ein heiliges Gras, aus dem die Brāhmaṇas ihre Sitzmatten herstellten und das sie auch noch für andere religiöse Zwecke benutzten

Kubera (Kuvera) – der Schatzmeister der Halbgötter; Herr der Yakṣas; auch als Vaiśrāvana bekannt

Lakṣmī – die Glücksgöttin

Lokapālas – die »Hüter, Beschützer der Welt«; die vorherrschenden Gottheiten der Himmelsrichtungen: die Halbgötter Indra (Osten), Varuṇa (Westen), Yama (Süden), Kubera (Norden), Agni (Südosten), Sūrya (Südwesten), Vāyu (Nordwesten), Soma (Nordosten).

Mādhava – »der Gemahl der Glücksgöttin«; ein Name Kṛṣṇas

Mahādeva – Name Śivas

Maheśvara – Name Śivas

Manu – Avatāra und Vater der Menschheit; an einem Tag Brahmās (4.32 Mrd. Jahre) erscheinen 14 Manus.

Maya Danava – Der Architekt der Asuras, der nach der Verbrennung des Kāṇḍava-Waldes von Kṛṣṇa und Agni verfolgt wurde, bei Arjuna Zuflucht suchte und auf Kṛṣṇas Geheiß die sabhā (Versammlungshalle) der Pāṇḍavas in Indraprastha baute.

Meru – Der goldene Berg im Zentrum des als Bhūmaṇḍala bekannten Planetensystems, zu dem auch die Erde gehört.

Nāgas – dämonische Schlangenart, die auf den unter der Erde befindlichen Planeten wie Nāgaloka, Rasātala und Pātāla leben. Manche von ihnen tragen Edelsteine auf ihren vielen Häuptern, mit denen sie diese sonst dunklen Regionen erleuchten. Manche Nāgas besitzen mystische Kräfte und können verschiedene Formen annehmen.

Naimiṣāraṇya – ein heiliger Ort, an welchem Suta Gosvāmī das Mahābhārata den Weisen angeführt von Śaunaka Ṛsi vortrug.

Nakula – der Zweitjüngste der Pāṇḍavas; einer der beiden Söhne Madrīs, die von den Aśvini-Kumāras gezeugt wurden

Nārada – himmlischer Ṛṣi, der den Bhakti-Yoga-Pfad überall im Universum lehrt; Guru Vyāsadevas

Nara-Nārāyaṇa – eine Inkarnation des Herrn, die sich in Bhadarikāśrama Entsagungen auferlegt, nur um den Menschen den Weg der Selbstverwirklichung zu zeigen; wird von Nārada Muni verehrt; Arjuna und Kṛṣṇa sind auch identisch mit Nara und Nārāyaṇa

Nārāyaṇa – wörtl. »derjenige, dessen ayaṇa (Ruhestätte) das Wasser (Karaṇadaka-Ozean, Ozean der Ursachen) ist«; »die Ruhestätte aller Lebewesen«; ein Name Kṛṣṇas in seinem Viṣṇu-Aspekt

Pāṇḍavas – die Nachfolger König Pāṇḍus; die von vier Halbgöttern mit Kuntī und Madrī, den beiden Frauen Pāṇḍus, gezeugt wurden. Pāṇḍu konnte wegen eines bestimmten Fluches selbst keine Kinder zeugen.

Pāṇḍu –von Vyāsadeva gezeugter Sohn Ambhalikas; wurde der Nachfolger Vichitravīryas und der Herrscher über die Erde; Bruder Dhṛtarāṣṭras und Viduras

Parāśara – großer Weiser; der Vater Vyāsadevas

Paraśurāma – der Sohn des Weisen Jamadagni und seiner Frau Renuka; die Krieger-Inkarnation des Herrn

Parikṣit – Sohn Abhimanyus und Uttaras; wurde von Śṛṅgi verflucht, von der Schlange Takṣaka getötet zu werden; hörte das Śrīmad-Bhāgavatam in der Versammlung der Weisen von Śukadeva Gosvāmī

Pārtha – siehe: Arjuna

Phalguna – siehe: Arjuna

Piśācas – eine Klasse von Geistern; Gefolgschaft Śrī Śivas

Pitṛs – Ahnen; Vorväter der Menschheit

Pitṛloka – ein Planet unterhalb der Erde, auf den diejenigen nach dem Tod gelangen können, die die Pitṛs verehren; der Planet Yamarājas, des Herrn des Todes

Pramatthas – geisterhafte Gefolgschaft Śivas

Rāhu – ein dunkler Planet, der Sonnen- und Mondfinsternis verursacht

Rākṣasas – menschenartige Lebewesen, die sich hauptsächlich vom Fleisch und Blut von Menschen und Tieren ernähren und sehr grausam und dämonisch sind. Sie leben auf dem Planeten Rākṣasaloka. Die Mentalität dieser Wesen ist im kali-yuga auch bei manchen Menschen auf der Erde zu sehen.

Sahadeva – der Jüngste der Pāṇḍavas; wurde von einem der beiden Aśvinis mit Madrī, Pāṇḍus zweiter Frau, gezeugt.

Sarasvatī – 1. ein heiliger Fluss in Indien; 2. die Göttin der Gelehrsamkeit; die Gemahlin Brahmās, des Schöpfers

Sātyaki – Held der Vṛṣṇi-Dynastie, der mit den Pāṇḍavas als einziger großer Krieger auf der Seite der Pāṇḍavas die große Schlacht überlebte; auch als Yuyudhana bekannt

Śakuni – Onkel Duryodhanas; Bruder von Dhṛtarāṣṭras Gemahlin Gāndhārī; einer der vier Hauptschurken (neben Duryodhana, Karṇa und Duhśasana), die die Pāṇḍavas beseitigen wollten. Śakuni würfelte mit falschen Würfeln für Duryodhana gegen Yudhiṣṭira.

Śamika – ein Brāhmaṇa; Vater Śṛṅgis

Śarṅga-Bogen – Viṣṇus bzw. Kṛṣṇas Kampfbogen

Śaunaka – ein Ṛṣi, der das Mahābhārata in Naimiṣāraṇya von Sūta Gosvāmī hörte; Sohn Romaharśanas, der von Śrī Balarāma mit einem Kuśagrashalm getötet wurde

Śiva – der Halbgott, der die Erscheinungsweise der Unwissenheit (tamo-guṇa) beherrscht und repräsentiert; in seinen Rudra-Erweiterungen zerstört Śiva am Ende von Brahmās Leben das ganze Universum; meditiert ständig über die Persönlichkeit Gottes Saṅkarśana; andere Namen sind: Maheśvara, Mahādeva, Rudra

Śṛṅgi – verfluchte Mahārāja Parikṣit, innerhalb von sieben Tagen von Takṣaka gebissen zu werden und so den Tod zu finden

Śukadeva – Sohn Vyāsadevas; einer der ganz großen Weisen und Gottgeweihten dieses Universums; sprach das Śrīmad-Bhāgavatam zu Parikṣit Mahārāja

Siddhas – mit mystischen Kräften ausgestattete höhere Lebewesen; Bewohner Siddhalokas

Subhadrā – Schwester Kṛṣṇas und Gemahlin Arjunas

Sudarśana-cakra – das Feuerrad der Höchsten Persönlichkeit Gottes; eine Waffe Viṣṇus, die die Dämonen tötet

Surabhī – wunscherfüllende Kuh der spirituellen Planeten; auch auf himml. Planeten anzutreffen; ein anderer Name ist Kamadhenu

Sūrya – 1. der Sonnenplanet, 2. ein Name des Sonnengottes

Sūta Gosvami – ein Ṛṣi, der das Mahābhārata in Naimiṣāraṇya zu den Weisen unter dem Vorsitz von Śaunaka Ṛṣi sprach

Takṣaka – ein Nāga-König; verursachte den Tod Mahārāja Parikṣits

Umā – die Gemahlin Śivas; andere Namen sind: Pārvatī, Durgā

Uttaṅka – ein Ṛṣi, der König Janamejaya anspornte, ein Schlangenopfer auszuführen, um Takṣaka zu töten. Der Nāga-König Takṣaka hatte Uttaṅka einmal in arge Schwierigkeiten gebracht.

Vaikuṇṭha – das transzendentale Königreich Gottes; die spirituelle Welt

Vaiśampāyana – Schüler Vyāsadevas; sprach das Mahābhārata zu König Janamejaya nach dem Schlangenopfer

Varuṇa – der Halbgott der Gewässer

Vasiṣṭha – ein himmlischer Ṛṣi

Vāsudeva – 1. »der Sohn Vasudevas« und 2. »der Allgegenwärtige«; ein Name Kṛṣṇas

Vasus – acht Halbgötter, die einmal von Vasiṣṭha verflucht wurden, auf der Erde Geburt zu nehmen, weil sie seine Kāmadhenu (wunscherfüllende Kuh) gestohlen hatten

Vāyu – der Halbgott des Windes; auch als Pāvana und Maruta bekannt

Vidura – der intelligente Bruder Dhṛtarāṣṭras und Pāṇḍus, der seinem blinden Bruder bei der Geburt Duryodhanas riet, dieses Kind im Wald auszusetzen, und ihm prophezeite, dass Duryodhana andernfalls die Ursache der Zerstörung der gesamten Kuru-Dynastie werden würde; wurde von Vyāsadeva mit einer Dienstmagd König Vicitravīryas gezeugt; ein Geweihter Kṛṣṇas

Viṣṇu – »der Alldurchdringende«; vierarmige Erweiterung Kṛṣṇas; der Erhalter des Universums

Viśvāmitra – ein himmlischer Ṛṣi, der vorher ein König war (der Sohn Gādhis) und durch schwere Entsagungen den Brāhmaṇa-Status erlangte

Vivasvān – Name des Sonnengottes

Vyāsa – Sohn Parāśara Munis und Satyavatīs; ermächtigte Inkarnation des Höchsten Herrn; fasste das vedische Wissen in den Schriften Śrīmad-Bhāgavatam, Mahābhārata, Vedānta-sūtra, Purāṇas und den vier Vedas zusammen

Yadus – die Nachkommen König Yadus; Yadu-Dynastie, die Dynastie, in welcher Kṛṣṇa erschien; Yadu war einer der fünf Söhne des großen Herrschers Yayāti

Yakṣas – eine Menschenrasse, die auf dem Yakṣa-loka genannten Planeten lebt

Yama(rāja) – Herr des Todes, Herr der Gerechtigkeit; bestraft die Sünder nach dem Tod; residiert auf dem als Pitṛloka bekannten Planeten; wird auch Dharma(rāja) genannt

Yamadhutas – die Helfer Yamas, die den Sünder nach dem Tod in seinem feinstofflichen Körper zum Herrn des Todes bringen und die Bestrafung ausführen

Yamunā – heiliger Fluss in Bhārata-varśa (Indien)

Yayāti – ein königlicher Weiser; Sohn Nahuśas

Yudhiṣṭira – der Älteste der Pāṇḍavas; wurde von Yamarāja mit Kuntī gezeugt; Herrscher der Welt nach der Schlacht von Kurukṣetra

Anmerkungen

1 Viṣṇu war als ein Bruder Indras erschienen, um der Herrschaft der Dämonen ein Ende zu bereiten. Vgl. Śrīmad-Bhāgvatam 8. Canto, Kap. 15

2 Vergleiche dazu die Beschreibung von Jambūdvīpa im 5. Canto des Śrīmad-Bhāgavatam