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Die vedischen Schriften

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„Ich weile im Herzen eines jeden, und von mir kommen Erinnerung, Wissen und Vergessen. Das Ziel aller Veden ist es, Mich zu erkennen. Wahrlich, ich bin der Verfasser des Vedānta, und ich bin der Kenner der Veden.” (Bhagavad-gītā 15.15)
[Mit diesen Worten unterweist uns der Höchste Herr, Śrī Kṛṣṇa, in der Bhagavad-Gītā.]

Folgende bedeutende vedische Schriften sollen hier in Kürze vorgestellt werden:

Bhagavad-Gītā

Die Bhagavad-Gītā - auch Gītopanisad genannt - ist ein Kapitel des Mahābhārata. Sie ist ein Gespräch zwischen Kṛṣṇa, dem Höchsten Herrn und Arjuna, Seinem Freund und Geweihten. In diesem Gespräch unterweist uns der Herr im spirituellen Wissen. Das Gespräch fand vor ca. 5000 Jahren auf dem Schlachtfeld von Kuruksetra statt, kurz bevor die große Schlacht begann. Auf die näheren Zusammenhänge brauchen wir hier nicht einzugehen; sie werden im Mahābhārata erzählt.

Bhagavad-Gītā („der Gesang des Erhabenen”) enthält die Essenz des vedischen Wissens. In 700 Versen unterteilt in 18 Kapitel erfahren wir alles, was wir wissen müssen, um den Ozean des Leids, die materielle Welt, zu überqueren und in das transzendentale Königreich zu gelangen.

Es gibt viele Übersetzungen der Bhagavad-Gītā in verschiedene Sprachen. Manche Übersetzungen sind Interpretationen, die nichts mit dem ursprünglichen Sinn zu tun haben. Es gibt eine Kette von spirituellen Lehrern, durch die das vedische Wissen herabgereicht wird. Diese Kette ist bis heute intakt und man sollte das Wissen aus dieser Quelle empfangen, wenn man den größten Nutzen daraus ziehen will. Um auf diesen Umstand hinzuweisen, gab der Sanskritgelehrte und große Lehrer spirituellen Wissens, A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada, seiner Übersetzung der Bhagavad-gītā den Titel „Bhagavad-gītā as it is”. Diese Übersetzung enthält auch die ursprünglichen Sanskritverse, eine Wort-für-Wort Übersetzung der Verse und Kommentare zu den Versen.